Willkommen auf der Internetseite der       
BÜRGERINITIATIVE VERKEHRSKONZEPT BURGHAUSEN

Sie, Straße und Gleis, dokumentieren wirtschaftliches Gewinnstreben zu Lasten der Gesundheit und der Lebensqualität.

Und sie dokumentieren Ignoranz und Untätigkeit der verantwort-lichen Politiker*
*) DB AG/ Bundesregierung: Abführung von 1/2 Milliarde € in den Bundeshaushalt
Lkw: Mautvermeidung auf Landstraßen zu Lasten von Landkreisen und Gemeinden

wir fordern:

einen neuen Gütergleisanschluss für die Industrie -
außerhalb der Wohngebiete


und wir fordern

 Die Ortsumgehung der Bundesstraße 20 

sowie die

sofortige Sperrung der B20 für Lkw ab 7,5 t

zwischen Napoleonshöhe & Hochöster

....

aktuell !!

 

Der Bundes VerkehrsWegePlan (BVWP) bestimmt die Reihenfolge der Infrastrukturprojekte der BRD in Bundes-Verantwortung nach Dringlichkeit und Wirtschaftlichkeit für die nächsten 15 Jahre. Die Neuauflage 2015 steht unmittelbar vor ihrem Abschluss. Da kommt mancherorts schon einmal Torschlusspanik auf.

Für die Bundesstraße B20 bedeutet das, dass die Engstellen der Ortsdurchfahrten in Burghausen, Tittmoning und Laufen und z.T. die engen und desolaten Zwischenabschnitte gefährdet sind, wenn sie nicht in den "vordringlichen Bedarf" eingegliedert werden. Bei der Vielzahl der  dringlichen Projekte aus 299 Bundes-Wahlkreisen sind selbst die Projekte im vordringlichen Bedarf nicht alle zu schaffen und zu finanzieren. Deshalb wurde jetzt die zusätzliche Kategorie "VB+" eingeführt.

Der Kreistag von Altötting und der Stadtrat von Burghausen haben, unabhängg voneinander(?) beschlossen, eine Resolution an das Ministerium und an den Bundestag zu richten, damit die B20 mit Ausbau und neuer Trassenführung in den Bedarf VB+ eingestuft wird.


Das KTB - KombiTerminal Burghausen - ist für den kombinierten Verkehr Straße/Schiene ein wichtiger Standortfaktor für die produzierenden Unternehmen in Burghausen und in den angrenzenden Regionen. Knapp 1 Jahr nach seiner Inbetriebnahme stößt es bereits an seine Kapazitätsgrenze. Die Ausbaustufe 2 ist in Vorbereitung.

Mit dem KTB wird auch ganz konkret der direkte Verkehr auf der Schiene von Burghausen zu den Adria-Häfen aufgenommen. 1 Shuttle-Zug nach Triest verkehrt bereits.
Inzwischen soll auch die Beförderung einzelner Waggons/Container von/nach Burghausen möglich sein, sofern sie von Shuttlepunkt zu Shuttlepunkt versendet werden und so an den Knotenpunkten in die Züge eungebaut werden können. Die aktiven Shuttlepunkte sind Antwerpen, Hamburg, Köln und Triest.

Neues zum Anschluss Burghausens an die diversen Infrastruktursysteme (Schiene, Straße, Breitband ...) hat der Alt- Neuöttinger Anzeiger (ANA) in einer Zeitungsbeilage vom 30. 10. 2015 zusammengetragen. http://www.pnp.de/ebook/infrastruktur/
In Qualität und Inhalt unterscheidet sich diese Zusammenstellung nur marginal von früheren Veröffentlichungen: Viel heiße Luft!

Insbesondere das zweite Gleis nach Burghausen als reines Gütergleis außerhalb der Wohngebiete wird in allen Beiträgen der Verantwortungsträger aus Politik, Logistik und Industrie "weiträumig umfahren".


Bei der Umrüstung auf "Flüsterbremse(n)" kommt auch in die Privaten Waggon-Eigentümer Bewegung. Abgeordnete aus Rheinland-Pfalz haben für das Rheintal eine parlamentarische Aktivistengruppe gebildet und sie machen Druck. Heute, am 20. Mai, kam eine Zusage vom Verband privater Waggonbesitzer

UmruestungWaggonsFluesterbremse20150520.pdf

Bannwald muss Industriepark-Erweiterung weichen
Die Stadt Burghausen schafft die rechtlichen Voraussetzungen, um die Fläche nördlich des Güterterminals als Industriegrund nutzen zu können (ANA vom 24.2.2014).      mehr

B20 Oberösterreich will Neue Salzachbrücke nahe Tittmoning
Konkrete Planungen für Salzachbrücke                                                    mehr

Bahnmanager würdigtArbeit der BI Christian Kubasch, Leiter der Infrastruktur bei der Südostbayernbahn, nutzte den Abend, um der Bürgerinitiative Verkehrskonzept Burghausen und ihrem Sprecher Bernd Passer ein Kompliment zu machen: "So eine Initiative habe ich noch nicht erlebt. Wenn Burghausen die nicht hätte, wären wir nicht so weit. Und der Umgang miteinander war immer sachlich und fair."


Lesen Sie mehr auf:
http://www.pnp.de/region_und_lokal/paid_content/landkreis_altoetting/burghausen/854107_Holzfasern-in-Beton-daemmen-den-Laerm-der-Zuege.html#697885702
Bahnmanager würdigtArbeit der BI Christian Kubasch, Leiter der Infrastruktur bei der Südostbayernbahn, nutzte den Abend, um der Bürgerinitiative Verkehrskonzept Burghausen und ihrem Sprecher Bernd Passer ein Kompliment zu machen: "So eine Initiative habe ich noch nicht erlebt. Wenn Burghausen die nicht hätte, wären wir nicht so weit. Und der Umgang miteinander war immer sachlich und fair."

Lesen Sie mehr auf:
http://www.pnp.de/region_und_lokal/paid_content/landkreis_altoetting/burghausen/854107_Holzfasern-in-Beton-daemmen-den-Laerm-der-Zuege.html#697885702

>> Neue Hoffnung durch ÖPP-Finanzierung? 
                                       wohl eher ein Wunschtraum !

Regionalkongress zum Ausbau der ABS38 mit PPP-Mitteln
Stand Oktober 2012

Der Vortrag von Prof. Bauer:  PPP-Modell Schienenausbau
Der Vortrag von Landrat Steinmaßl zur Bedeutung der Region  (5 MB)   
Die Burghauser Resolution zum beschleunigten Schienenenausbau
mit PPP-Mitteln 

Anlässlich der Verkehrsfreigabe des A94-Abschnittes Ampfing-Heldenstein teilt Verkehrsminister Ramsauer am 3.12.2012 mit, dass PPP-Projekte zur Beschleunigung des Infrastrukturausbaues in das bayerische Chemiedreieck zugelassen werden.
Der Pferdefuß:
Gemeint war nicht der ABS38-Ausbau der Schiene München - Mühldorf - Burghausen, den die PPP-Aktivitäten der Konferenz in Burghausen zum Ziel hatten,
sonderndie Finanzierung der  Baulücken der A94 von Heldenstein nach München!
                                Missverständnis oder Chuzpe? 

 


Die Anwohner der Bahnlinie und der Durchgangsstraßen in Burghausen leiden unter dem ständig zunehmenden Verkehrsaufkommen. Die Bundesstraße B 20 als LKW-Mautausweichstrecke und als Hauptachse im ostbayrischen Alpen-Tourismus sowie die eingleisige, nicht elektrifizierte Bahnstrecke zu den Chemiewerken führen mitten durch die Wohngebiete. 

Lärm-, Ruß- und Feinstaubimmissionen lagen bisher weit über allem, was als gesundheitlich zumutbar gelten darf. Ab 2011 sollen die alten Diesellokomotiven komplett durch die weiterentwickelte Class 66, die BauReihe 247 nach EU-Abgasnorm IIIA ersetzt werden, mit Common-Rail-Dieselmotor aber leider, bis auf weiteres, immer noch ohne Partikelfilter. Was dauerhaft bleibt sind der Lärm und die Schwingungen und die 600 Meter langen Chemikalienzüge mit Unmengen giftiger und explosiver Stoffe - mitten zwischen unseren Häusern und Gärten hindurch. 

Die Bundeststraße 20 führt zwischen dem Ortsausgang Burghausen und der Einmündung der Staatsstraße 2107 durch ein Wasserschutzgebiet und sie ist aufgrund enger Kurven, schmaler Richtungsfahrbahnen für den Schwerlastverkehr gefährlich und gänzlich ungeeignet. Daher werden Lkws durch die hierfür ebenfalls ungeeigneten Stadt-/Wohnstraßen geleitet.

Im Sommer 2006 entschlossen sich Burghauser Bürger öffentlich gegen die inzwischen unzumutbaren Belastungen vorzugehen. 
Sie gründeten die BÜRGERINITIATIVE VERKEHRSKONZEPT BURGHAUSEN und sie beriefen zur Vertetung ihrer Interessen ein Sprechergremium. Über 500 Bürger aus Burghausen und Umgebung unterstützen bisher unsere Aktivitäten mit ihrer Unterschrift. Mit einer monatlichen Mahnwache, einem monatlichen Stammtisch und immer wieder aktualisierten Informationsblättern, werben wir seither für Ortsumgehungen auf Schiene und Straße.

Die LKW-Zuwachsprognose der BI bestätigt sich
                                                                                                   (s. Ortsumgehung)

Unser Ziel

Die verkehrsbedingte Beeinträchtigung der Lebensqualität beenden

 

Wir fordern:
  • Tempo 30 auf dem Stadtgleis in Burghausen für ein- und ausfahrende Güterzüge - Schluss mit <90 dB(A) Bremslärm im Wohngebiet bei Nacht und tagsüber.
  • Bau des (grün-weiß markiertenen) externen Gütergleises zur Ortsumgehung 
  • Gefahrgüter aus den Wohngebieten heraus!
  • Verlegung der (gelb-blau markierten) B 20 alt aus der Stadt und dem südlichen Wasserschutz- und Landschaftsschutzgebiet heraus auf die (gelbe) Ortsumgehung mit (gelb-schwarzer) Weiterführung als B 20 neu

Demonstration und Kundgebung
am 1. März 2011, von der Bahnbrücke Marktler Straße

zum Bürgerhaus Burghausen - dort Abschlusskundgebung
Motto: Burghausen zweigleisig anschließen!

Das Bild  zeigt den Bahnlärm  als Schalldruckpegel in dB(A) bei Nacht (Prognose 2015). Gemessen werden bis zu 88 dB(A) pro Zug. Die DB AG verweigert jegliche Schallschutzmaßnahme am Bestandsgleis. Ab einem Nacht- Schalldruckpegel von 45 dB(A) gilt eine dauerhafte Gesundheitsschädigung  als gesichert

  • Kurzfristig: 
    Verringerung der Lärm-, Ruß- und Feinstaub-Belastung aus den Rauchfahnen veralteter Diesellokomotiven und Lastkraftwagen.
    Mit einer Lok BR 247 der DB AG werden seit Januar 2011 drei rußende Stinker pro Zug ersetzt.  Der Rußausstoß ist damit wegen fehlender Partikelfilter aber noch nicht beseitigt.
    Und private Eisenbahnunternehmen fahren weiter mit ihrem teilweise veralteten Material.
  • Mittelfristig:
    Verlagerung des Güterverkehrs (LKW und Bahn) nach außerhalb der Wohngebiete von Burghausen. Eine Studie zum Nutzen eines zusätzlichen Gütergleises finden Sie hier 

 

BURGHAUSEN braucht die ORTSUMGEHUNG ...
... auf SCHIENE und 
STRASSE

....

Erfolge aus 8 Jahren BI       

  • Güterzüge verlängert von 200 m Länge auf 600 m Länge - dadurch weniger Züge
  • Parkgleis für Lokomotiven und Sozialräume für Lokführer im Industriebahnhof - dadurch nur noch wenige Rangierfahrten im Wohngebiet
  • Lok-Überführungsfahrten drastisch verringert - Loks fahren jetzt in Güterzügen mit
  • Nachts stark verlangsamte Einfahrt der Güterzüge - verbesserte Lärmsituation
  • Akustiksignale an BÜ mit Feldwegen reduziert - verbesserte Lärmsituation. 
  • Ab Januar 2011 haben 18 modernisierte dieselelektrische Lokomotiven "Class 77" der BR 247 mit 3300 PS 45 veraltete Loks der BR 217/225/232/233 ersetzt, die jetzt nur noch fallweise vereinzelt eingesetzt werden.
  • Lärmschutzprogramm der Stadt Burghausen; Zuschuss zu Lärmschutzfenstern
  • Ab Ende 2013 Testbetrieb einer niedrig-Schallschutzwand auf 700m Länge

    Forderungen            

  • Grundsätzliche Anerkennung des Bedarfs für ein ergänzendes Gütergleis außerhalb der Burghauser Wohngebiete bei Politikern,  Bahn und Industrie
  • Güter- und Gefahrgut-Transporte raus aus der Stadt  
  • Einsatz neuer, umweltfreundlicherer Loks und Waggons
  • Nachtfahrverbot im Wohngebiet zwischen 22°° und 6°° Uhr
  • Keine Rangierfahrten im Wohngebiet
  • Kein Preisdumping im Lkw-Güterverkehr zu Lasten von Sicherheit und Gesundheit
  • Schnellstmögliche Elektrifizierung von Markt Schwaben bis Burghausen
  • Emissionsbasierte Trassenpreise auf der Schiene in wirksamerer Ausprägung
  • Mautpflicht fürLkw auf der stark belasteten Bundesstraße B20 

Diese "Wand" schützt nicht die Bürger vor dem Lärm,
sondern das Wirtschaftsunternehmen DB AG vor den Bürgerrechten! ... aber

wir lassen uns nicht EINMAUERN !

Für Burghausen gibt es intelligentere Lösungen !

zum Beispiel eine gleisnahe niedrig-Schallschutzwand

wie sie im Rahmen des Zulassungsverfahrens seit Mai 2014 auf einer 700m-Teststrecke
durch die SüdostbayernBahn  erprobt wird.

*****************

 

Jeden 1. Samstag im Monat: Mahnwache
 für eine bessere Ortsanbindung auf Schiene und Straße

Jeden ersten Mittwoch im Monat 
haben wir in der Taverna Tassos unseren
öffentlichen Stammtisch, zu dem Besucher willkommen sind

 

Nächster öffentlicher Stammtisch: 
am  6. Juli 2016, 18:30 Uhr 
Taverna Tassos, Jos.-Stegmair-Str. 1, Burghausen

Nächste Mahnwache:

Bauernmarkt Marktler Straße Nähe Bürgerhaus
nächster Termin: Samstag, 2. Juli 2016, 9°°-11°° Uhr

Bitte beachten Sie auch die Hinweise in der Tagespresse

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