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BÜRGERINITIATIVE VERKEHRSKONZEPT BURGHAUSEN
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unsere nächsten Termine

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aktuell !!
KV-Terminal: Schlimmer Vertrauensbruch der Stadt Burghausen

Einem Zeitungsbericht im Burghauser Anzeiger vom 19. April war zu entnehmen, dass der Planfeststellungsbescheid für das im Norden Burghausens geplante öffentliche KV-Terminal für "Ende Mai/Anfang Juni" erwartet wird. Eine Nachfrage nach dem Erörterungstermin zu Stellungnahmen, Forderungen und Einsprüchen der am Verfahren beteiligten Bürger bei der Bezirksregierung ergab, dass dieser bereits am 30. März in Burghausen stattgefunden hat.

Die "Öffentliche Bekanntmachung" durch die Regierung von Oberbayern erfolgte mittels unscheinbarer Anzeige, versteckt im Immobilienteil der (extra dicken) Wochenendausgabe, am 17. März im Burghauser Anzeiger. 

Die am Verfahren beteiligten Bürger, die ihre Stellungnahmen, Forderungen und Einsprüche an die Bezirksregierung zu den Planungen im Rathaus Burghausen eingeliefert haben, haben monatelang darauf gewartet, dass sie durch die Bezirksregierung und/oder die Stadt Burghausen zur Anhörung eingeladen werden. Sie wurden über Ort und Zeitpunkt für den  geplanten Erörterungstermin nicht informiert -
sie wurden faktisch vom Anhörungsverfahren ausgeschlossen.
dazu 2 Links: Leserbrief der BI Verkehrskonzept und Reaktion des Bürgermeisters

Wenn dies das "demokratisch legitimierte Planungsverfahren" ist, auf das im Zusammenhang mit Stuttgart 21 von bahn und Politik immer verwiesen wurde, dann zeigt die Bundesrepublik Deutschland - einschließlich der Stadtverwaltung Burghausen, dass es zu den zahlreichen Bananenrepubliken und schlimmeren Staatsformen nur marginale Unterschiede gibt.

Mit dem Planfeststellungsbescheid wird die Baugenehmigung - einschließlich der Betriebsauflagen - erteilt. Danach ist allenfalls eine Klage gegen die Rechtmäßigkeit des Planfeststellungsbescheides möglich, mit fraglichen Erfolgsaussichten. Auf diesem Weg hat die Stadt Burghausen, an der Spitze der 1. Bürgermeister, ihre Bürger ausgetrickst.
Ein miserabler Stil und ein schwerer Vertrauensbruch.
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Die Anwohner der Bahnlinie und der Durchgangsstraßen in Burghausen leiden unter dem ständig zunehmenden Verkehrsaufkommen. Die Bundesstraße B 20 als LKW-Mautausweichstrecke und als Hauptachse im ostbayrischen Alpen-Tourismus sowie die eingleisige, nicht elektrifizierte Bahnstrecke zu den Chemiewerken führen mitten durch die Wohngebiete. 

Lärm-, Ruß- und Feinstaubimmissionen lagen bisher weit über allem, was als gesundheitlich zumutbar gelten darf. Ab 2011 sollen die alten Diesellokomotiven komplett durch die völlig neu entwickelte BauReihe 247 nach EU-Abgasnorm IIIA ersetzt werden, mit Common-Rail-Dieselmotor aber leider auch bis auf weiteres ohne Partikelfilter. Was bleibt sind der Lärm und die Schwingungen und die 600 Meter langen Chemikalienzüge mit Unmengen giftiger und explosiver Stoffe - mitten zwischen unseren Häusern und Gärten hindurch. 

Die Bundeststraße 20 führt zwischen dem Ortsausgang Burghausen und der Einmündung der Staatsstraße 2107 durch ein Wasserschutzgebiet und sie ist aufgrund enger Kurven, schmaler Richtungsfahrbahnen für den Schwerlastverkehr gefährlich und gänzlich ungeeignet. Daher werden Lkws durch die hierfür ebenfalls ungeeigneten Stadt-/Wohnstraßen geleitet.

Im Sommer 2006 entschlossen sich Burghauser Bürger öffentlich gegen die inzwischen unzumutbaren Belastungen vorzugehen. 
Sie gründeten die BÜRGERINITIATIVE VERKEHRSKONZEPT BURGHAUSEN und sie beriefen zur Vertetung ihrer Interessen ein Sprechergremium. Über 500 Bürger aus Burghausen und Umgebung unterstützen bisher unsere Aktivitäten mit ihrer Unterschrift. Mit einer monatlichen Mahnwache, einem monatlichen Stammtisch und immer wieder aktualisierten Informationsblättern, werben wir seither für Ortsumgehungen auf Schiene und Straße.

LKW-Zuwachsprognose der BI bestätigt sich
                                                                                                    (s. BI Aktuell)

Unser Ziel

Die verkehrsbedingte Beeinträchtigung der Lebensqualität beenden

Wir fordern:
  • Tempo 30 auf dem Stadtgleis in Burghausen für ein- und ausfahrende Güterzüge - Schluss mit <90 dB(A) Bremslärm im Wohngebiet bei Nacht und tagsüber.
  • Bau des (grün-weißen) externen Gütergleises zur Ortsumgehung auf der Schiene - Gefahrgüter aus den Wohngebieten heraus!
  • Verlegung der (gelb-blauen) B 20 alt aus der Stadt und dem südlichen Wasserschutz- und Landschaftsschutzgebiet heraus auf die (gelbe) Ortsumgehung mit (gelb-schwarzer) Weiterführung als B 20 neu

Demonstration und Kundgebung
am 1. März 2011, von der Bahnbrücke Marktler Straße

zum
Bürgerhaus Burghausen - dort Abschlusskundgebung
Motto: Burghausen zweigleisig anschließen!

Nachtpegel Bestand

Das Bild  zeigt den Bahnlärm  als Schalldruckpegel in dB(A) bei Nacht (Prognose 2015). Gemessen werden bis zu 88 dB(A) pro Zug. Die DB AG verweigert jegliche Schallschutzmaßnahme am Bestandsgleis. Ab einem Nacht- Schalldruckpegel von 45 dB(A) gilt eine dauerhafte Gesundheitsschädigung  als gesichert.









  • Kurzfristig: 
    Verringerung der Lärm-, Ruß- und Feinstaub-Belastung aus den Rauchfahnen veralteter Diesellokomotiven und Lastkraftwagen.
    Mit einer Lok BR 247 der DB AG sollen ab Januar 2011 drei rußende Stinker pro Zug ersetzt werden (?!) Das wird aber erst vollständig umgesetzt, wenn alle Lokführer auf die neue Lok  umgeschult sind. Und private Eisenbahnunternehmen fahren weiter mit ihrem teilweise veralteten Material.
  • Mittelfristig:
    Verlagerung des Güterverkehrs (LKW und Bahn) nach außerhalb der Wohngebiete von Burghausen. Eine Studie zum Nutzen eines zusätzlichen Gütergleises finden Sie hier 

BURGHAUSEN braucht die ORTSUMGEHUNG ...
... auf SCHIENE und 
STRASSE

....

    Erfolge aus 4 Jahren BI       

  • Güterzüge verlängert von 200 m Länge auf 600 m Länge - dadurch weniger Züge
  • Parkgleis für Lokomotiven und Sozialräume für Lokführer im Industriebahnhof - dadurch nur noch wenige Rangierfahrten im Wohngebiet
  • Lok-Überführungsfahrten drastisch verringert - Loks fahren jetzt in Güterzügen mit
  • Nachts stark verlangsamte Einfahrt der Güterzüge - verbesserte Lärmsituation
  • Akustiksignale an BÜ mit Feldwegen reduziert - verbesserte Lärmsituation. 
  • Ab Januar 2011 haben 18 modernisierte dieselelektrische Lokomotiven "Class 77" der BR 247 mit 3300 PS 45 veraltete Loks der BR 217/225/232/233 ersetzt, die jetzt nur noch fallweise vereinzelt eingesetzt werden.
  • Lärmschutzprogramm der Stadt Burghausen; Zuschuss zu Lärmschutzfenstern

    Forderungen            

  • Grundsätzliche Anerkennung des Bedarfs für ein ergänzendes Gütergleis außerhalb der Burghauser Wohngebiete bei Politikern,  Bahn und Industrie
  • Weitestgehende Verlagerung der Güter-/Gefahrgut-Transporte auf dieses 2. Gleis  
  • Einsatz neuer, umweltfreundlicherer Loks und Waggons
  • Nachtfahrverbot im Wohngebiet zwischen 22°° und 6°° Uhr
  • Keine Rangierfahrten im Wohngebiet
  • Kein Preisdumping im Güterverkehr zu Lasten von Sicherheit und Gesundheit
  • Schnellstmögliche Elektrifizierung von Markt Schwaben bis Burghausen
  • Emissionsbasierte Trassenpreise auf der Schiene
  • Mautpflicht für LKW auf der stark belasteten Bundesstraße B20

Diese "Wand" schützt nicht die Bürger vor dem Lärm,
sondern das Wirtschaftsunternehmen DB AG vor den Bürgerrechten! ... aber

wir lassen uns nicht EINMAUERN !

Für Burghausen gibt es intelligentere Lösungen !

wir fordern:

einen neuen Gütergleisanschluss
für die Industrie


und
wir fordern

 Die sofortige Sperrung der B20 für Lkw ab 7,5 t
zwischen
 Napoleonshöhe & Hochöster 
 
sowie die 
Ortsumgehung der Bundesstraße 20

....


Immer am ersten Mittwoch im Monat, ist in der Taverna Tassos ein
öffentlicher Stammtisch, zu dem Besucher willkommen sind

Immer am 1. Samstag im Monat:
Mahnwache für eine bessere Ortsanbindung auf Schiene und Straße

Nächster öffentlicher Stammtisch: 
am Mittwoch, 6. Juni 
2012 um 19:00 Uhr 
in der
Taverna
Tassos, Jos.-Stegmair-Straße
1, Burghausen

Nächste Mahnwache:
nächste Mahnwache: Samstag, 2. Juni, 9°° - 11°° Uhr
 
Bauernmarkt am Bürgerhaus

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